Cafe LebensArt
ein Ort um das Leben zu genießen, den Alltag hinter sich zu lassen, Menschen kennen zu lernen, zur Ruhe zu kommen, sich für den Alltag inspirieren zu lassen
Samstag, 3. März 2018
Glaub keiner alten Krähe.....
manche Dinge bleiben eine immerwiederkehrende Herausforderung. Denkt man das man sie geschafft hat, kommen sie in neuen Situationen in einem neuen Gewand daher.
Ich denke gerade an Glaubenssätze oder negative Gedanken die man vielleicht über sich selbst hat.
Man arbeitet daran und es verändert sich was.......aber dann kommt eine neue Situation mit neuen Herausforderungen und schwupp sind all die alten Gedanken wieder da. Sie sitzen auf der Schulter und schreien einem wie eine Krähe die alten Sätze ins Ohr.
Und wenn man gerade in Herausforderungen steckt, dann kann es sein das man ihnen Glauben schenkt. Frustration macht sich breit, weil man sich dachte diese alten Dinge hinter sich gelassen zu haben. Wird man es denn nie schaffen frei davon zu werden?
Immer wieder höre ich von solchen Gedanken in der Beratung und auch ich selbst kenne sie.
Gerne möchte ich euch ermutigen dem keinen Glauben zu schenken.
Nur weil ihr wieder mit diesen Sätzen und Gedanken zu kämpfen habt, heißt das nicht das ihr nichts verstanden habt oder das was ihr vorher gelernt habt nun wieder weg ist.
Ich glaube das es oftmals so ist das man bestimmte Dinge in seinem Leben hat mit denen man
immer wieder in einem anderen Gewand zu kämpfen hat. Das es aber dann, wenn sie wieder einmal vor der Tür stehen, nicht bedeutet das man vorher noch nichts verstanden hat. Sondern jetzt die Möglichkeit besteht wieder einen Schritt weiter zu kommen, in Bezug auf innere Heilung.
Manches ist Stückwerk....und weil ihr schon so manches unter die Füße bekommen habt, werdet ihr auch hier wieder weiterkommen. Da bin ich mir ganz sicher.
Ich wünsche euch so viel Hoffnung und Zuversicht, wie diese Blüten der Quitte Hoffnug auf den Frühling vermitteln.
Liebste Grüße
Ina
Montag, 12. Februar 2018
Spielzeit
Eine Frage die mir Letztens begegnet ist, bezog sich darauf darüber nachzudenken wann man zuletzt auf seinem Spielplatz war.
Nun, ich kenne diese Art von Fragen, habe ich sie doch in der Beratung auch immer wieder meinen Klienten gestellt. Immer dann wenn wir uns mit dem inneren Kind und auch der Ausgewogenheit im Leben beschäftigt haben.
Wann und wo kannst du Kind sein, unbedarft und ausgelassen.

Was hast du als Kind gerne gemacht und wobei die Zeit vergessen?
Manchmal muss man vielleicht ein wenig länger drüber nachdenken. Oder es fällt einem sofort ein was man gerne gemacht hat.
Es lohnt sich dem nachzugehen und Möglichkeiten zu suchen dieses in den Alltag zu integrieren
Zeiten zu haben in denen man nicht immer so vernünftig und pflichbewusst ist. Zeiten in denen man einfach nur Spaß hat.

Ich muss mir diese Zeiten wieder neu einbauen. In den letzten drei Jahren lagen sie etwas brach, da unser Fokus auf den Aufbau unseres Hauses LebensArt lag.
Aber jetzt ist es wieder Zeit das ich mein Augemerk darauf richte.
Ich schrieb gearde das sie "etwas" brachlagen.
Denn mir fiel ein das ich als Kind gerne Lehrer und Verkäufer gespielt habe. Ich war immer sehr kreativ und habe gestaltet. Ich habe viel gelesen und Freunde waren für mich sehr wichtig.
Schon früher habe ich viel dekoriert und auch gebacken und gekocht.......wie genial das ich dies nun hier in unserer Vision leben darf.

Alle Bereiche finde ich hier wieder
Auch wenn sich meine Spielbereiche nun etwas ernster anfühlen, weil viel Verantwortung und vor allem auch harte Arbeit dahinter steckt, darf ich jeden Tag auf meinem Spielplatz sein.
Wie ist es bei euch? Erkennt ihr in dem was euch damals Freude bereitet hat, eure Begabungen von heute wieder?
Nehmt ihr euch Zeit dafür? Und wenn nicht.....wäre es etwas was ihr vielleicht neu in eurem Leben integrieren mögt?
Ich ermutige euch euren Spielplatz neu ausfindig zu machen und euch diese Zeit zu gönnen.
Habt eine feine Zeit
Liebe Grüße aus dem Wald, Ina
Montag, 29. Januar 2018
the first time
Naaaaaa? Wie fühlt sich euer Leben so an nach den ersten Wochen?
Wie geht es euch mit den Zielen, Vorsätzen und Gedanken die ihr euch zum Anfang des Jahres gemacht habt?
Mit allen guten Gedanken und Zielen gehe ich immer voller Schwung und Elan in die neue Zeit, merke aber das der Alltag schnell wieder in alten Bahnen verlaufen will.
Herausforderungen warten, eingeschliffene Verhaltensweisen sind schneller wieder am Start als man gucken kann und in Null Komma Nichts kann es sein das man all die guten Gedanken die man sich gemacht hat, verschütt gehen.

Ich merke wie wichtig es ist wachsam zu sein, sich immer wieder zu fokussieren und sich gerade in den ersten Wochen immer mal wieder zu erinnern was man evtl.ändern wollte.
Und manchmal ist es erst einmal anstrengend dran zu bleiben.
Für mich ist es in diesem jahr wichtig wieder ein wenig mehr Pausen in mein Leben einzubauen. Haben wir doch in den letzten 2,5 Jahren hier ein Mammutprogramm hingelegt.
Körperlich wie emotional hat es uns, bei aller Freude an der sache an sich, doch sehr herausgefordert.
Nachdem wir nun gute Strukturen aufgebaut haben, die wichtigsten Dinge renoviert und gebaut haben ist es wichtig für uns das tempo etwas herunter zu fahren. Zeiten zu nehmen für uns selbst, für uns als Paar und für Freunde.
Aber es ist ja nicht so das nun alles fertig wäre und im Cafe ist auch immer was und die Beratung sollte auch wieder meh rin den Fokus und außerdem.......
Ja, es ist immer was.
Aber ich habe mir ja nicht umsonst zwischen den Jahren Gedanken gemacht und deswegen sind sie wichtig.
Die Frage ist nur ob ich sie (MICH) auch jetzt noch so wichtig nehme....dann wenn es um mich herum drängelt.

Ich entscheide mich für ein JA. Aber dazu ist es wichtig mich immer wieder darauf zu besinnen was ich will, wie ich leben will, wie ich sein will.
Wie geht es dir damit?
Ich wünsche dir immer wieder den Mut Dinge zu lassen oder auch zu tun. Dem nachzugehen was dir beim Jahreswechsel wichtig war.
Bleib dran. Ich wünsche dir ganz viel Segen dabei
Liebste Waldgrüße
Ina
Wie geht es euch mit den Zielen, Vorsätzen und Gedanken die ihr euch zum Anfang des Jahres gemacht habt?
Mit allen guten Gedanken und Zielen gehe ich immer voller Schwung und Elan in die neue Zeit, merke aber das der Alltag schnell wieder in alten Bahnen verlaufen will.
Herausforderungen warten, eingeschliffene Verhaltensweisen sind schneller wieder am Start als man gucken kann und in Null Komma Nichts kann es sein das man all die guten Gedanken die man sich gemacht hat, verschütt gehen.

Ich merke wie wichtig es ist wachsam zu sein, sich immer wieder zu fokussieren und sich gerade in den ersten Wochen immer mal wieder zu erinnern was man evtl.ändern wollte.
Und manchmal ist es erst einmal anstrengend dran zu bleiben.
Für mich ist es in diesem jahr wichtig wieder ein wenig mehr Pausen in mein Leben einzubauen. Haben wir doch in den letzten 2,5 Jahren hier ein Mammutprogramm hingelegt.
Körperlich wie emotional hat es uns, bei aller Freude an der sache an sich, doch sehr herausgefordert.
Nachdem wir nun gute Strukturen aufgebaut haben, die wichtigsten Dinge renoviert und gebaut haben ist es wichtig für uns das tempo etwas herunter zu fahren. Zeiten zu nehmen für uns selbst, für uns als Paar und für Freunde.
Aber es ist ja nicht so das nun alles fertig wäre und im Cafe ist auch immer was und die Beratung sollte auch wieder meh rin den Fokus und außerdem.......
Ja, es ist immer was.
Aber ich habe mir ja nicht umsonst zwischen den Jahren Gedanken gemacht und deswegen sind sie wichtig.
Die Frage ist nur ob ich sie (MICH) auch jetzt noch so wichtig nehme....dann wenn es um mich herum drängelt.

Ich entscheide mich für ein JA. Aber dazu ist es wichtig mich immer wieder darauf zu besinnen was ich will, wie ich leben will, wie ich sein will.
Wie geht es dir damit?
Ich wünsche dir immer wieder den Mut Dinge zu lassen oder auch zu tun. Dem nachzugehen was dir beim Jahreswechsel wichtig war.
Bleib dran. Ich wünsche dir ganz viel Segen dabei
Liebste Waldgrüße
Ina
Dienstag, 2. Januar 2018
Welcome 2018......

Welch ein Vorrecht das Leben gestalten zu dürfen. Zu überlegen welche Prioritäten man setzen möchte, wie und welche Schönheiten man in sein Leben lassen möchte und welche unguten Dinge draußen bleiben sollten.
Welch ein Vorrecht zuversichtlich sein zu dürfen.
Nicht weil man die Erfahrung gemacht hätte das immer alles wie am Schnürchen klappt.
Sondern mit der Erfahrung das man vieles geschafft hat. Herausforderungen gemeistert und auch unschöne Zeiten überstanden hat.
Ich darf zuversichtlich sein, weil es immer wieder Gründe gab dankbar zu sein. Immer wieder gab es schöne Zeiten die das Herz erwärmten, Mut machten und damit Zuversicht und Kraft gegeben haben.
Meine Erfahrung war in dem letzten Jahr das es viele Herausforderungen gab, aber immer zum rechten Zeitpunkt auch Ermutigung da war.
Und deswegen freue ich mich das ich das alte Jahr gut abschließen und dem neuen zuversichtlich entgegentreten kann.

Genau das wünsche ich euch auch.......das Bewusstsein für das Vorrecht dem Leben Richtung zu geben zu dürfen und dazu ganz viel Zuversicht an jedem einzelnen Tag.
Seid ganz herzlichst gegrüßt
Ina
Sonntag, 10. September 2017
Voller Widersprüche
Das habe ich vor Kurzem gelesen, fand ich interessant:
Das Leben steckt
voller Widersprüche.
Um
glücklich zu sein, musst du lernen, den Schmerz auszuhalten. Ja manchmal ist es
sogar sinnvoll, den Schmerz zu suchen und zuzulassen.
Manchmal
ist Stärke und Festigkeit gefragt und manchmal ist es besser, weich und schwach
zu sein.
Manchmal
ist es gut, sich richtig anzustrengen und Vollgas zu geben. Zu anderen Zeiten
ist es wichtiger, sich zurückzulehnen und den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Oder:
Um ein gutes Leben zu führen, musst du zulassen, dass das Leben voller Schmerz,
Enttäuschung und Rückschläge ist.
Und
es ist das Richtige, nicht zu versuchen alles richtig zu machen.
Junge,
die Welt ist kompliziert.
Das
Akzeptieren der Widersprüche des Lebens wird mehr und mehr zu einer
Schlüsselfähigkeit. Eine Schlüsselfähigkeit, um in der heutigen Zeit
zurechtzukommen. In einer Zeit mit zu vielen Regeln, Chancen, Möglichkeiten,
mit zu viel Input und zu wenig Stille.
Kennt ihr auch diese Widersprüche in eurem Leben?
Und wie geht es euch mit diesen Widersprüchen?
Ich muss sagen das ich es manches mal sehr herausfordernd finde.
Entscheide ich mich für einen Weg, z.B. ein Cafe zu eröffnen....muss ich auch damit leben kaum noch Zeit zu haben, am Abend jeden Muskel zu spüren und irgendwie nie mit Arbeit fertig zu werden. Entscheide ich mich gegen einen langgehegten Wunsch, werde ich immer wieder mit Trauer zu kämpfen haben, dem nicht nachgegangen zu sein.
Was ist besser? Gibt es ein Besser? Oder ist es nicht immer so das eine Entscheidung für etwas auch negative Dinge nach sich zieht?
Ich liebe mein Cafe und freue mich jeden Tag aufs Neue das ich hier arbeiten darf. Aber es gibt dennoch Momente in denen es mir fast über den Kopf zu wachsen scheint. Z.B wenn ich 40 Kuchen alleine backen muss, weil Kuchenbäckerinnen krank oder im Urlaub sind, das Haus voll ist, ich zu wenig Mitarbeiter habe und noch Veranstaltungen stattfinden.
Aber war es nicht in der Zeit mit Kindern genauso?
Zeiten in denen man dachte das es kein Ende nimmt mit schlaflosen Nächten, Geschrei wegen irgendweclher Kolliken?
Ist es nicht ähnlich in einer Ehebeziehung? Zeiten voller Liebe, werden von Zeiten die herausfordernder sind, abgelöst?
Ist es nicht so das es, wie im Meer auch im Leben Gezeiten gibt?
Zeiten in denen es rasant sein kann und Zeiten in denen wieder alles in ruhigeren Bahnen läuft?
Die Weisheit besteht darin zu erkennen wann sich etwas verselbsständigt, in die eine oder andere Richtung.Wann es dran ist ein "Ja" zu der augeblicklichen Situation zu finden oder man innehalten sollte.
Kennt ihr auch diese Widersprüche in eurem Leben?
Und wie geht es euch mit diesen Widersprüchen?
Ich muss sagen das ich es manches mal sehr herausfordernd finde.
Entscheide ich mich für einen Weg, z.B. ein Cafe zu eröffnen....muss ich auch damit leben kaum noch Zeit zu haben, am Abend jeden Muskel zu spüren und irgendwie nie mit Arbeit fertig zu werden. Entscheide ich mich gegen einen langgehegten Wunsch, werde ich immer wieder mit Trauer zu kämpfen haben, dem nicht nachgegangen zu sein.
Was ist besser? Gibt es ein Besser? Oder ist es nicht immer so das eine Entscheidung für etwas auch negative Dinge nach sich zieht?
Ich liebe mein Cafe und freue mich jeden Tag aufs Neue das ich hier arbeiten darf. Aber es gibt dennoch Momente in denen es mir fast über den Kopf zu wachsen scheint. Z.B wenn ich 40 Kuchen alleine backen muss, weil Kuchenbäckerinnen krank oder im Urlaub sind, das Haus voll ist, ich zu wenig Mitarbeiter habe und noch Veranstaltungen stattfinden.
Aber war es nicht in der Zeit mit Kindern genauso?
Zeiten in denen man dachte das es kein Ende nimmt mit schlaflosen Nächten, Geschrei wegen irgendweclher Kolliken?
Ist es nicht ähnlich in einer Ehebeziehung? Zeiten voller Liebe, werden von Zeiten die herausfordernder sind, abgelöst?
Ist es nicht so das es, wie im Meer auch im Leben Gezeiten gibt?
Zeiten in denen es rasant sein kann und Zeiten in denen wieder alles in ruhigeren Bahnen läuft?
Die Weisheit besteht darin zu erkennen wann sich etwas verselbsständigt, in die eine oder andere Richtung.Wann es dran ist ein "Ja" zu der augeblicklichen Situation zu finden oder man innehalten sollte.
Ich
wünsche dir jedenfalls einen guten Orientierungssinn, ein gutes Gefühl für
die Gezeiten deines Lebens und immer wieder ein "JA" diese als etwas was zu unserem Leben gehört, zu akzeptieren.
Liebste Grüße aus dem Wald
Ina
Liebste Grüße aus dem Wald
Ina
Dienstag, 11. Juli 2017
aufgetaucht.......
.....ja, so würde ich es nennen.
Vor kurzem wurde mir bewusst wie sehr ich doch in den letzten 2 Jahren richtig abgetaucht bin.
Der Umbau unseres Hauses, die Eröffnung des Cafes, der Umbau des Saales, aufeinmal eine Mitarbeiterschaft von fast 20 Personen, alles neu........mein Blickwinkel war sehr begrenzt und Freizeit nicht vorhanden.

Erst einmal war es wichtig sich zurecht zu finden, Abläufe hin zu bekommen, den Umbau zu bewerkstelligen. Reinste Schwerstarbeit....sowohl körperlich, als auch gedanklich.
Das war gut.
Aber seit einigen Wochen verändert es sich. Der Saal war das Letzte wo wir noch unter Druck standen. Seitdem er fertig ist können wir wieder auftauchen.

Ein paar Tage waren wir am Meer, was wir aber seltenst gesehen haben. Zum einen weil es nie da war, dieses Wattenmeer und zum anderen weil wir fast nur geschlafen haben.
Das war gut.

Aber ich war auch ein WE in Berlin unsere Tochter besuchen.
Dann schaffen mein Mann und ich es nun immer mal wieder auch abends noch mal vor die Tür zu gehen und das tut gut.
Ein ganz komisches Erleben war es als wir einen Nachmittag zu einem See gefahren sind und sich dort das sommerliche Leben abspielte und ich das Gefühl hatte aus einem Kokon zu schlüpfen.
Ich kann es kaum beschreiben. Wenn ich sage das es war als wenn man nach einer Gefangenschaft wieder in Freiheit ist und alles intensiver wahrnimmt und sich daran erinnert das das Leben draußen die ganze Zeit weiter gegangen ist, dann ist es nicht das was ich wirklich sagen will. Aber ich denke das Gefühl beschreibt es.
Eine so intensive Wahrnehmung von Sommer und seiner Schönheit habe ich selten gehabt. Aber so ist es wohl mit allem was man lange Zeit nicht hatte.
Die letzten zwei Jahre waren sehr eingeschränkt in meiner äußerlichen Wahrnehmung und in meinem Erleben. Und das war und ist auch gut. Einen Traum realisiert man nicht nebenbei und auch nicht ohne Verzicht auf etwas anderes oder einen Einsatz der einen herausfordert.
Aber jetzt ist es auch gut wieder aufzutauchen, anderes wahrzunehmen.
Für mich war dies ein sehr prägnantes Erlebnis, das mir vor allem auch zeigte wie wertvoll auch oder gerade solche kleinen Erlebnisse im Alltag sind.
Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage das es für mich wie ein ganzer Urlaubstag war....diese 2 Stunden am See.
Liebste Grüße
Ina
Vor kurzem wurde mir bewusst wie sehr ich doch in den letzten 2 Jahren richtig abgetaucht bin.
Der Umbau unseres Hauses, die Eröffnung des Cafes, der Umbau des Saales, aufeinmal eine Mitarbeiterschaft von fast 20 Personen, alles neu........mein Blickwinkel war sehr begrenzt und Freizeit nicht vorhanden.

Erst einmal war es wichtig sich zurecht zu finden, Abläufe hin zu bekommen, den Umbau zu bewerkstelligen. Reinste Schwerstarbeit....sowohl körperlich, als auch gedanklich.
Das war gut.
Aber seit einigen Wochen verändert es sich. Der Saal war das Letzte wo wir noch unter Druck standen. Seitdem er fertig ist können wir wieder auftauchen.

Ein paar Tage waren wir am Meer, was wir aber seltenst gesehen haben. Zum einen weil es nie da war, dieses Wattenmeer und zum anderen weil wir fast nur geschlafen haben.
Das war gut.

Aber ich war auch ein WE in Berlin unsere Tochter besuchen.
Dann schaffen mein Mann und ich es nun immer mal wieder auch abends noch mal vor die Tür zu gehen und das tut gut.
Ein ganz komisches Erleben war es als wir einen Nachmittag zu einem See gefahren sind und sich dort das sommerliche Leben abspielte und ich das Gefühl hatte aus einem Kokon zu schlüpfen.
Ich kann es kaum beschreiben. Wenn ich sage das es war als wenn man nach einer Gefangenschaft wieder in Freiheit ist und alles intensiver wahrnimmt und sich daran erinnert das das Leben draußen die ganze Zeit weiter gegangen ist, dann ist es nicht das was ich wirklich sagen will. Aber ich denke das Gefühl beschreibt es.
Eine so intensive Wahrnehmung von Sommer und seiner Schönheit habe ich selten gehabt. Aber so ist es wohl mit allem was man lange Zeit nicht hatte.
Die letzten zwei Jahre waren sehr eingeschränkt in meiner äußerlichen Wahrnehmung und in meinem Erleben. Und das war und ist auch gut. Einen Traum realisiert man nicht nebenbei und auch nicht ohne Verzicht auf etwas anderes oder einen Einsatz der einen herausfordert.
Aber jetzt ist es auch gut wieder aufzutauchen, anderes wahrzunehmen.
Für mich war dies ein sehr prägnantes Erlebnis, das mir vor allem auch zeigte wie wertvoll auch oder gerade solche kleinen Erlebnisse im Alltag sind.
Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage das es für mich wie ein ganzer Urlaubstag war....diese 2 Stunden am See.
Liebste Grüße
Ina
Montag, 13. Februar 2017
ja, geht`s noch?
Letztens sprach ich mit einer Bekannten die sich über das Internet ein Auto konfiguriert und bestellt hat. Drei Monate hat sie darauf gewartet und konnte es letztens dann in einer anderen Stadt abholen.
Auf dem Weg dorthin bekam sie einen Leihwagen......einen BMW, was weiß ich,,,,,auf jeden Fall den Neuesten. Butterweiche Sitze soll er gehabt haben. Sitze die sich dem Körper anpassen lassen. Eine Sitzheizung die sich auf fast jede Pobacke individuell einstellen lässt.
Vorne in der Windschutzscheibe zeigte das Navi den Weg und die 180 Stundenkilometer merkte man nur in dem sie schon fast da war, als sie kaum losgefahren ist.
In Köln angekommen sah sie sofort das Auto das sie bestellt hatte. Es war zu erkennen an dem knallblau- türkisem Dach, was sich dann in der Farbe auch noch an der Heckklappe runterzog.
In ihr fiel alles zusammen, hatte sie sich doch so auf das Auto gefreut, aber diese Farbe war einfach nicht die ihre.
Und dann war er so klein und als sie drin saß so unbequem und wo waren überhaupt die butterweichen, warmen Sitze in denen man sich nur zurücklehnen musste und das Auto seinen Weg fahren lässt?
Sie musste noch ein Weilchen im Autohaus warten und sah sich, sowieso schon traurig, ein wenig um. Und was stand da? Ein wunderbres neues Modell eines Kleinwagens in MINT UND GOLD.....genau ihre Farben und wieder fiel alles zusammen......
Nein sie musste nun in schwarz und knallpetrol durch die Gegend fahren. Es lief noch einiges schief und so langsam wurde sie müde, ihr war kalt, sie hatte Hunger und wurde quengelig.
Und überhaupt.......
Am Abend traf sie sich mit mir und was soll ich sagen? Ich wusch ihr den Kopf und sagte ihr das dies ganz schön undankbar ist. Natürlich kann man das alles nach einem solchen super BMW Teilchen verstehen, aber dann muss doch auch gut sein!!!. Mei oh Mei...es ist nur ein Auto!
Nun denn, sie kam dann doch zu Bewusstsein und kann sich mittlerweile auch an ihrem Autochen freuen.
Aber wie oft ist dies doch so?
Es hätte ja doch was Besseres geben können, der andere hat auch......., oh nein- meins ist schon wieder veraltet, nicht perfekt, nicht turbooptimal, ich habe zu wenig- der andere mehr, es hätte noch besser sein können, warum habe ich nicht so viele Kunden, warum ist bei mir alles so schwer, alle haben es leichter etc. etc. etc.
Manno Meter, was wollen wir eigentlich? Geht es noch? Auf welchem Niveau jammern wir eigentlich?
Wie wäre es mal mit Zufriedenheit?
Ich denke auf jeden Fall eine Übung wert.
Zufriedenheit....ein sehr guter Wert der das Leben um einiges glücklicher macht.
In diesem Sinne liebste Grüße aus dem Waldhaus von der mittlerweile glücklichen,
neuen Besitzerin eines schwarz-petrolfarbenen Autos
Ina

Dienstag, 3. Januar 2017
Eine wahre Kunst ......
ist es im HIER zu sein......
Aber dazu gleich mehr. Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern ein wunderbares neues Jahr, mit vielen schönen Momenten die das Herz erwärmen.
Ich hoffe ihr seid gut in das NEUE gekommen und konntet die Zeit zwischen den Jahren genießen und auch dem Start in das Neue zuversichtlich entgegenblicken.
Das ist sicherlich auch eine Kunst......zuversichtlich zu sein, trotz all der schlechten Nachrichten.
Aber ich wollte über etwas anderes schreiben. Ich dachte ich sehe nicht richtig....am Silvestertag war ich kurz noch Besorgungen machen und sehe in einem Regal dies:

Ein Kind geht gerade daran vorbei und sagt: "Oh ja, Mama....jetzt können wir Ostern schmücken"
Es macht mich sauer und traurig. Weshalb können wir nicht einfach mal in der Zeit leben die gerade ist?
Wie sollen Kinder noch wissen das Weihnachten und Ostern eine Bedeutung haben, wenn es sich alles so vermischt und es nur durch abwechselnde Deko zeigt und die auch noch zu versetzten nicht passenden Zeiten.
Aber nicht nur in den Läden macht es sich bemerkbar, auch selbst geht es einem doch so das das JETZT nicht richtig gelebt wird, weil man schon mit den Gedanken bei dem nächsten ist oder auch in der Vergangenheit hängt.
Vielleicht ist es dran diese Kunst wieder zu erlernen, so in den kleinen Dingen.
Sich hinzusetzen und einfach aus dem Fenster zu schauen und sich dies einmal 5 Minuten richtig bewusst zu machen. Was höre ich? Was fühle ich? Kann ich es gut aushalten?
Oder sich mit einem Tee hinzusetzen und bewusst zu trinken. Wie fühlt es sich an wenn das warme Getränk durch die Kehle läuft? Wie riecht er? Wie geht es mir den Tee richtig zu schmecken?
Wirklich ändern werde ich es im Großen nicht, außer das ich nur zu der passenden Zeit die Waren kaufe.
Aber in meinem Leben kann ich es mir bewusst machen im HIER und JETZT zu leben.
In diesem Sinne wünsch eich euch wunderbare schöne Momente die ihr genießen könnt.
Liebste Grüße
Ina
Freitag, 30. Dezember 2016
Fragen über Fragen
ob man es nun mag am Ende eines Jahres zu reflektieren oder eher nicht, finde ich persönlich es wichtig sich ab und an Fragen zu stellen um sein Leben zu gestalten.
Wie schön wenn man erkennen kann das Entscheidungen gut gewesen sind und wie hilfreich zu erkennen das man an der einen oder anderen Stelle vielleicht eine Korrektur vornehmen kann.
So schnell geht es, das man durch die Anforderungen des Alltags gelebt wird und sich das Leben verselbstständigt. Wie schade wenn es nur noch vorbeihuscht und man sich manchen Dingen ausgeliefert fühlt, weil es eben so ist wie es ist.
Einige Posts vorher schrieb ich davon wie es mir mit unserem neuen Leben hier im Waldhaus geht und wie sich einiges verselbstständigt hat.
Wie gut ist es da sich Fragen zu stellen. Fragen die einem helfen sich neu zu sortieren- altes loszulassen und vielleicht Neues zu wagen.
Auf unserem letzten Spaziergang durch unseren Wald habe ich ein paar schöne Bilder dazu gefunden....
Was gibt es in deinem Leben was veraltet ist? Wovon du dich vielleicht trennen solltest? Gewohnheiten, Glaubenssätze, Gedanken, Verhaltensweisen.....?
Dinge die dich einengen, Leichtigkeit nehmen und Gutes nicht zustande kommen lassen?

Wo gibt es eine Grenze in deinem Leben? Eine die du vielleicht selber setzen solltest oder die dir zeigt das der Weg nicht gut für dich ist den du gehst?
Oder......wo siehst du eine Grenze, die vielleicht aus Ängsten oder Herausforderungen vor dir erscheint, die aber mit einer anderen Perspektive kein Hindernis mehr darstellt?
Was gibt es für Verletzungen die du in diesem Jahr erlebt hat und seitdem mit herumschleppst. Was triggert dich an, was sticht und macht dir das Leben schwer?
Wie kannst du es angehen das diese Verletzungen dein Leben nicht mehr schwermachen?
Worauf kannst du schauen um das Gute zu sehen? Was kann dir dein Leben erhellen, wenn es wieder dunkle Zeiten geben wird?
Was kann dich ermutigen? Was kann dir Freude schenken? Was ist dein Licht?
Mit diesen Fragen wünsche ich euch einen guten Start in das neue Jahr.
Ich wünsche euch das Beste und freundlichste Jahr überhaupt. Ein Jahr voller Zuversicht, Hoffnung und Perspektive. Ein Jahr voller Liebe und Freundschaft.....
In diesem Sinne liebste Grüße aus dem Waldhaus
Ina
Samstag, 17. Dezember 2016
Stille Zeit
"Wenn die Stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch wieder ruhiger"
Karl Valentin
Leider steckt doch sehr viel Wahrheit dahinter. Immer wieder höre ich welch ein Stress es doch in dieser Vorweihnachtszeit ist und wie viele sich danach sehnen endlich zur Ruhe zu kommen.
Ist man in einer Gemeinde dann herrscht dort gerade Hochkonjunktur. Im Privat- und Arbeitsleben scheint eine Weihnachtsfeier die nächste zu jagen und immer mehr wird es zum Stress diese Zeit mit den verschiedensten Aktivitäten genießen zu müssen.
Als ich jetzt meine Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier einlud fragte ich mich vorher ob es wohl Stress für sie bedeutet nun noch eine Feier zu haben oder ob es ihnen wirklich Freude bereitet. Nun, wir hatten einen schönen Abend....
Ich kenne diese Zeiten ja selbst, gerade früher mit den vier Kindern in Schule, Kindergarten und Vereinen......
Es ist schon eine Herausforderung, dennoch denke ich auch das es eine Entscheidung ist. Vielleicht auch eine Entscheidung einmal "Nein" zu sagen.....
Den Mut zu haben stille zu werden, zur Ruhe zu kommen, wenig vor zu haben und damit ein erstauntes Gesicht von seinem Gegenüber zu ernten.
Und ich denke das Mut an dieser Stelle auch manchmal das passende Wort sein kann.
Denn stille zu werden ist manchmal gar nicht so einfach und kann auch sehr unruhig machen.
In diesem Sinne wünsche ich euch das diese letzte Woche vor Weihnachten nicht der Höhepunkt des Stresses bildet, sondern ruhiger wird um dann auch entspannter in das Weihnachtsfest zu gehen.
Liebe Waldgrüße
Ina
Donnerstag, 3. November 2016
nachgedacht......
....beim letzten Mal sprach ich darüber das ich nachdenken muss. Nun das habe ich getan.
Das Problem ist das ich wirklich gerne arbeite. Es ist keine wirkliche Last....zumindest die meisten Arbeiten nicht.
Das andere Problem ist das ich auch immer wieder gerne neue Dinge angehe, Ideen habe oder Visionen verwirkliche ;-)
Und dann kann es schnell sein das sich Dinge verselbstständigen.....man arbeitet und es gibt auch genug zu tun. Man ist begeistert und freut sich. Beim Aufbau eines neuen Projektes muss man dies auch.
Und das ist auch gut- darf und muss so sein.
Aber dann muss man aufpassen wann der Punkt kommt an dem es einen Schritt zu weit geht.
An dem es anfängt das Leben nicht mehr weiter zu bringen oder zu beflügeln, sondern sich gegen einen richtet.
Ich weiß darum und achte darauf. Allerdings fällt es mir schwer, weil ich eben auch sehr gerne arbeite.
Aber dennoch habe ich mir Zeiten verordnet in denen ich mich mit einer Freundin treffe, Kaffee trinken gehe oder was auch sonst.
Ihr lacht vielleicht, aber es fiel mir nicht leicht, weil es so viel zu tun gibt und ich ....nun ihr wisst es schon....auch gerne arbeite.
Aber ich weiß auch das es dennoch irgendwann eine Quittung geben wird.Irgendwann wird es zur Last werden, wird Kreativität und Begeisterung aufhören. Und die will ich mir erhalten.
Deswegen wird aufgepasst.
Wie sieht es bei dir aus? Gibt es da auch Dinge die sich verselbstständigen? Dinge von denen du weißt das sie auf Dauer nicht gut sind? Dinge die zuerst Freude gemacht haben , sich aber immer mehr zu einer Last entwickelt haben, weil du nicht rechtzeitig Stopp gesagt hast?
Ist es abzusehen das sich dies wieder zum positiven ändert oder eher nicht?
Was kannst du an kleinen Schritten tun um die Situation wieder in der Hand zu haben und nicht ausgeliefert zu sein?
In diesem Sinne mache ich jetzt Feierabend...obwohl es noch so viel zu tun gibt....aber jetzt wäre die Einkommensteuer dran und die mache ich auch nicht so gerne...deswegen ist jetzt Feierabend angesagt....sehr ihr...geht doch
Ina
Das Problem ist das ich wirklich gerne arbeite. Es ist keine wirkliche Last....zumindest die meisten Arbeiten nicht.
Das andere Problem ist das ich auch immer wieder gerne neue Dinge angehe, Ideen habe oder Visionen verwirkliche ;-)
Und dann kann es schnell sein das sich Dinge verselbstständigen.....man arbeitet und es gibt auch genug zu tun. Man ist begeistert und freut sich. Beim Aufbau eines neuen Projektes muss man dies auch.
Und das ist auch gut- darf und muss so sein.
Aber dann muss man aufpassen wann der Punkt kommt an dem es einen Schritt zu weit geht.
An dem es anfängt das Leben nicht mehr weiter zu bringen oder zu beflügeln, sondern sich gegen einen richtet.
Ich weiß darum und achte darauf. Allerdings fällt es mir schwer, weil ich eben auch sehr gerne arbeite.
Aber dennoch habe ich mir Zeiten verordnet in denen ich mich mit einer Freundin treffe, Kaffee trinken gehe oder was auch sonst.
Ihr lacht vielleicht, aber es fiel mir nicht leicht, weil es so viel zu tun gibt und ich ....nun ihr wisst es schon....auch gerne arbeite.
Aber ich weiß auch das es dennoch irgendwann eine Quittung geben wird.Irgendwann wird es zur Last werden, wird Kreativität und Begeisterung aufhören. Und die will ich mir erhalten.
Deswegen wird aufgepasst.
Wie sieht es bei dir aus? Gibt es da auch Dinge die sich verselbstständigen? Dinge von denen du weißt das sie auf Dauer nicht gut sind? Dinge die zuerst Freude gemacht haben , sich aber immer mehr zu einer Last entwickelt haben, weil du nicht rechtzeitig Stopp gesagt hast?
Ist es abzusehen das sich dies wieder zum positiven ändert oder eher nicht?
Was kannst du an kleinen Schritten tun um die Situation wieder in der Hand zu haben und nicht ausgeliefert zu sein?
In diesem Sinne mache ich jetzt Feierabend...obwohl es noch so viel zu tun gibt....aber jetzt wäre die Einkommensteuer dran und die mache ich auch nicht so gerne...deswegen ist jetzt Feierabend angesagt....sehr ihr...geht doch
Ina
Montag, 3. Oktober 2016
Couch-Zeit
Ein freier Tag.....ach wie habe ich mich darauf gefreut.
Nichts als Zeit von Küchencouch zu Wohnzimmer-oder Lesezimmercouch zu hüpfen und Tee zu trinken.
Zu lesen,
zu dösen oder einfach nur da zu sitzen.
Wohltat für die Seele und den Körper.
Lustig war heute das wir so selten hier oben Kaffee kochen oder Tee trinken, das wir erst einmal überlegen mussten wo alles steht....oh Mann .
Dringend Zeit darüber nach zu denken.
Da werde ich beim mächsten mal drüber schreiben. Denn jetzt darf ich weiter hüpfen....im Moment gelüstet es mich nach meiner Küchencouch.
Ich wünsche euch noch einen gemütlichen Feiertag und Start in den Herbst.
Liebe Waldgrüße, Ina
Liebe Waldgrüße, Ina
Dienstag, 13. September 2016
LebensArt leben
ich liebe, liebe, liebe es...........ich bin voll fertig, aber total gut drauf.
Ich arbeite fast nur und die Arbeit scheint kein Ende zu nehmen.
Morgens muß ich meine Knochen sortieren und am Abend brennen meine Füße und ich bin fertig wie 1000 Mann.....mindestens!!!!!
50 Stunden von Donnerstag bis Sonntag....Montag bis Mittwoch gibts anderes zu tun. Beratungen, Einkäufe etc.
Das Haus braucht auch noch einige Zuwendung, der Saal schreit nach Liebe und der Garten bringt jede Woche neues Riesenunkraut zu Tage.
Aber....ich liebe, liebe, liebe es.

Bin ich am Sonntagabend froh das wir die nächsten drei Tage geschlossen haben, kommen mir Montags schon wieder Ideen die ich umsetzen möchte und ich freue mich bis es soweit ist.
Und genau das ist Berufung. Natürlich ist das alles hier Arbeit, aber sie bringt mich in einen Flow (ok, am Abend dürft ihr nicht mehr so genau hinschauen, da ist er eher innerlich)
Ich mag es neue Menschen kennen zu lernen, ich freue mich daran wie schön der Cappu mit seiner Crema in der Tasse aussieht. Und das so lange bis ich ihn an den Tisch gebracht habe.

Es ist motivierend wenn Menschen hier sitzen und sagen das es wie Urlaub ist. Wenn sie länger bleiben als gedacht und wenn man ins Gespräch kommt.
Mir macht es Freude anderen eine gute Zeit zu bescheren....und genau an diesen Dingen macht sich Berufung bemerkbar.
Natürlich muss sich dennoch das Pensum irgendwann relativieren, das weiß ich. Und natürlich gibt es auch Momente die einfach nur herausfordernd sind. Vertrauen das es schon wird...das brauche ich auch immer wieder.
Und Dinge die ich lernen muss gibt es auch . Zweifel an den eigenen Fähigkeiten gibt es auch immer mal wieder......und, und, und.
Dennoch liebe ich es. Ich habe viele Dinge die ich kann schon vorher gelebt und dennoch sind sie jetzt gebündelt zu einem Ganzen.
Ich würd sagen ich laufe rund.....
Warum schreibe ich das? Ich möchte euch so gerne ermutigen dran zu bleiben, an dem was ihr euch wünscht. Vertrauen in euch zu haben und den Mut Schritte zu gehen.
Und bei allen Herausforderungen die dann kommen, wird euch der "Flow" den ihr erlebt Kraft geben.
Und für den Rest den ihr an Kraft benötigt sucht euch eine Kraftquelle. Ich sagte ja schon mal...ohne meinen Gott könnte ich nicht so große Sprünge machen. Aber mit ihm werde ich zum Hürdenläufer.
In diesem Sinne liebste Waldgrüße
Ina
Samstag, 13. August 2016
Enough.......
Was denkst du eigentlich so?
Hast du genug?
Bist du gut genug?
Tust du genug?
Bist du fleißig genug?
Bist du schön genug?
Bist du reich genug?
Genug...das ist ein Wort das eine ziemliche Macht hat in der heutigen Zeit.
Denn es scheint nie genug zu sein.......jeder streckt sich nach mehr aus.
Ist ja auf der einen Seite auch gut, doch auf der anderen Seite kann es einen faden Nachgeschmack haben.
Wenn es nie reicht, ICH nie reiche......dann wird es schwierig.
Dann ist der Antrieb sich nach mehr auszustrecken kein guter mehr.
Oftmals werde ich in unserem Cafe angesprochen das ich doch mehr Tische hinstellen muß, um mehr Gästen Platz zu bieten und mehr zu verdienen.
Ist schon was dran, die Kalkulation muß stimmen......aber es muß auch zu meinem Konzept passen. Und auch wenn ich darin sicher bin, hinterlässt es manchmal einen kurzen Moment in dem ich denke....stimmt müsste ich eigentlich.
Was treibt mich an? Welchen Maßstab habe ich? Welchen inneren Gedanken folge ich? Welche Stimme spricht zu mir?

Wichtige Fragen denen es lohnt nachzugehen. Und ich möchte dir sagen das du reichst, du bist genug, einfach weil du da bist, einfach weil du ein wertvoller Mensch bist, einfach weil du du bist....
Du darfst und sollst dich nach mehr ausstrecken, aber nur weil du dich weiter entwickeln möchtest und nicht weil du nicht genug leistest, bist oder hast.
Du bist schön, vor allem wenn du das selber glaubst.
Du kommst nicht zu kurz, vertraue dir und dem Leben

Enough....ein wichtiges Wort
In diesem Sinne schicke ich euch die liebsten Waldgrüße
Ina
Samstag, 30. Juli 2016
ein Neugeborenes, ach wie fein......
Hallo ihr Lieben,
so lange war ich schon nicht mehr hier. Es dreht sich im Moment einfach noch sehr viel darum wie wir unser neues Leben so gestalten. Durch den Kauf unseres schönen Waldhauses, den Start des Cafes und dem Ziel hier auch noch workshops und andere schöne Dinge anzubieten ist unser Leben so ziemlich auf den Kopf gestellt.
Ich vergleiche es manches mal mit der Zeit als unsere Kinder geboren wurden. Es ist eine Zeit in der das Leben noch einmal ganz umgestellt wird, man sehen muss wie man sich neu einrichtet und vor allem auch erst einmal mit all den neuen Herausforderungen, die auch schöne Dinge mit sich bringen, fertig wird.
Unser kompletter Alltag ist neu zu sortieren. Prioritäten werden anders gesetzt, ausruhen ist das Ziel all unserer Träume....eben wie bei einem Neugeborenen.
Wie finden wir als Ehepaar Zeit wenn am WE auch gearbeitet wird, wir Morgens die ersten und abends die letzten im Cafe sind? Welchen Plan haben wir um all die schönen und nötigen Dinge, die noch am Haus und im Garten getan werden müssen, zu schaffen?
Es ist so schön von Träumen und Visionen zu reden, genauso wie idyllisch es sein wird das neugeborene endlich in den Armen zu halten. Ich erinner emich noch an die Schönen Hochglanzbilder von den süßesten Babys die in den armen der glückseligen Mutter friedlich schlummerten. Die Mutter war natürlich stylish und hatte ein seliges lächeln auf dem Gesicht.
In der Realität sah das manchmal nicht so aus und so ist es auch jetzt.
Wir sind kaputt und müssen uns sortieren und neue Wege finden. Manches wird sich auch geben wenn Mitarbeiter nachwachsen und mehr übernehmen können. Aber das kann gut ein Jahr dauern. Letztens sprach ich mit einer Cafebestzerin die erzählte das sie erst nach zwei Jahren das erste mal eine Schicht am Tag wegbleiben konnte. Ja man glaubt es kaum, was kann denn daran so schwierig sein? Nun, glaubt mir, es geht einfach nicht.
Aber genauso wie eine geschafft Mama am Abend glücklich auf ihren schlafenden Schatz schaut, so schaue ich am Abend auf meinen Cafeschatz und freue mich am nächsten Tag wieder hier zu sein.
So sieht es aus im Waldhaus und deswegen melde ich mich auch so wenig.
Schön das ihr dennoch immer mal wieder hier vorbeischaut.
Seid lieb gegrüßt
Ina
Samstag, 25. Juni 2016
Turboschnecken
.....mir sagt keiner mehr das Schnecken langsame Tierchen sind. Das stimmt nun mal gar nicht.
Unsere Waldschnecken sind turbo schnell und vor allem akrobatisch sehr begabt.
Manchmal schafft eine Schnecke es doch in unser Haus...in einem alten haus ist schließlich nicht alles so dicht.
Und dann ist da auf einmal eine Schnecke mitten in einem Raum, in den man nur kommt wenn man durch einen Flur oder das ganze Cafe geht, kommt.
Und vor allem war ich 5 Minuten vorher schon einmal hier und es war nichts.
Oder ich bin durch diesen Raum gegangen und 1 Stunde später war eine vertrocknete Schnecke mitten drin.
Gut bei dem Turbotempo kann man schon mal ins schwitzen kommen und dann ist kein Wasser in der Nähe und schnell alle Körperflüssigkeit verdampft.
Aber wie erklärt es sich dann, das eine Schnecke mitten auf dem Auto sitzt, es aber keine Leiter, Rampe oder ähnliches gibt um rauf zu kommen?
Ich sage euch, hier im Wald erlebt man was.
Aber auch sonst geht es uns gut.....liebste Waldgrüße
Ina
Unsere Waldschnecken sind turbo schnell und vor allem akrobatisch sehr begabt.
Manchmal schafft eine Schnecke es doch in unser Haus...in einem alten haus ist schließlich nicht alles so dicht.
Und dann ist da auf einmal eine Schnecke mitten in einem Raum, in den man nur kommt wenn man durch einen Flur oder das ganze Cafe geht, kommt.
Und vor allem war ich 5 Minuten vorher schon einmal hier und es war nichts.
Oder ich bin durch diesen Raum gegangen und 1 Stunde später war eine vertrocknete Schnecke mitten drin.
Gut bei dem Turbotempo kann man schon mal ins schwitzen kommen und dann ist kein Wasser in der Nähe und schnell alle Körperflüssigkeit verdampft.
Aber wie erklärt es sich dann, das eine Schnecke mitten auf dem Auto sitzt, es aber keine Leiter, Rampe oder ähnliches gibt um rauf zu kommen?
Ich sage euch, hier im Wald erlebt man was.
Aber auch sonst geht es uns gut.....liebste Waldgrüße
Ina
Dienstag, 7. Juni 2016
so ist der Stand der Dinge.....
.....
da bin ich doch mal wieder.....wie die Zeit vergeht kann ich da nur sagen.
Cafe und Beratungen nehmen ihre Zeit in Anspruch.

Gestern haben wir uns dem Unkraut in unserem Garten gestellt um endlich unsere Hortensien einzusetzen.
Als Abgrenzung des Biergartens zu dem späteren Teil für Gänse und Hühner, habe ich eine Hortensienhecke ausgesucht.

Sie soll in den verschiedenen Blau- und Rosatönen blühen und ich bin gespannt ob ich das hinbekommen habe.
Ansonsten erlebe ich im Cafe viele schöne Geschichten, aber auch skurrile oder interessante Momente.
Wir hatten unseren ersten Abend mit Live Musik und das war wirklich ein sehr schöner Abend. Das Cafe erfüllt von guter Stimmung und proppevoll....sitzend und stehend. Genau das ist ein Teil unseres Konzeptes den ich mir gewünscht habe.

Eine Frau war vor einer Woche da und sagte mir nachher das ihr der Besuch im Cafe so gut getan hat das sie ermutigt ist Entscheidungen zu treffen. Sie ist 50 und gerade in einer Krise mit viel Unzufriedenheit und geht jetzt noch mal neue Wege.
Andere sind schon Stammgäste und genießen die entspannte Atmosphäre. Das berührt mich immer sehr. Denn das ist unser Ziel, aber oftmals merken wir selbst es nicht wie die Atmo hier ist, weil wir arbeiten und Dinge schnell getan werden müssen.

Natürlich gibt es auch andere Situationen. Menschen die hereinkommen und sehen was wir alles noch nicht geschafft haben. Zum Beispiel Unkraut gezupft.....
So schauts aus.......ich grüße euch ganz lieb aus dem Waldhaus und hoffe das es euch gut geht und ihr das Leben genießen könnt.
Ina
Abonnieren
Posts (Atom)











