Cafe LebensArt
ein Ort um das Leben zu genießen, den Alltag hinter sich zu lassen, Menschen kennen zu lernen, zur Ruhe zu kommen, sich für den Alltag inspirieren zu lassen
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Samstag, 3. März 2018
Glaub keiner alten Krähe.....
manche Dinge bleiben eine immerwiederkehrende Herausforderung. Denkt man das man sie geschafft hat, kommen sie in neuen Situationen in einem neuen Gewand daher.
Ich denke gerade an Glaubenssätze oder negative Gedanken die man vielleicht über sich selbst hat.
Man arbeitet daran und es verändert sich was.......aber dann kommt eine neue Situation mit neuen Herausforderungen und schwupp sind all die alten Gedanken wieder da. Sie sitzen auf der Schulter und schreien einem wie eine Krähe die alten Sätze ins Ohr.
Und wenn man gerade in Herausforderungen steckt, dann kann es sein das man ihnen Glauben schenkt. Frustration macht sich breit, weil man sich dachte diese alten Dinge hinter sich gelassen zu haben. Wird man es denn nie schaffen frei davon zu werden?
Immer wieder höre ich von solchen Gedanken in der Beratung und auch ich selbst kenne sie.
Gerne möchte ich euch ermutigen dem keinen Glauben zu schenken.
Nur weil ihr wieder mit diesen Sätzen und Gedanken zu kämpfen habt, heißt das nicht das ihr nichts verstanden habt oder das was ihr vorher gelernt habt nun wieder weg ist.
Ich glaube das es oftmals so ist das man bestimmte Dinge in seinem Leben hat mit denen man
immer wieder in einem anderen Gewand zu kämpfen hat. Das es aber dann, wenn sie wieder einmal vor der Tür stehen, nicht bedeutet das man vorher noch nichts verstanden hat. Sondern jetzt die Möglichkeit besteht wieder einen Schritt weiter zu kommen, in Bezug auf innere Heilung.
Manches ist Stückwerk....und weil ihr schon so manches unter die Füße bekommen habt, werdet ihr auch hier wieder weiterkommen. Da bin ich mir ganz sicher.
Ich wünsche euch so viel Hoffnung und Zuversicht, wie diese Blüten der Quitte Hoffnug auf den Frühling vermitteln.
Liebste Grüße
Ina
Montag, 13. Februar 2017
ja, geht`s noch?
Letztens sprach ich mit einer Bekannten die sich über das Internet ein Auto konfiguriert und bestellt hat. Drei Monate hat sie darauf gewartet und konnte es letztens dann in einer anderen Stadt abholen.
Auf dem Weg dorthin bekam sie einen Leihwagen......einen BMW, was weiß ich,,,,,auf jeden Fall den Neuesten. Butterweiche Sitze soll er gehabt haben. Sitze die sich dem Körper anpassen lassen. Eine Sitzheizung die sich auf fast jede Pobacke individuell einstellen lässt.
Vorne in der Windschutzscheibe zeigte das Navi den Weg und die 180 Stundenkilometer merkte man nur in dem sie schon fast da war, als sie kaum losgefahren ist.
In Köln angekommen sah sie sofort das Auto das sie bestellt hatte. Es war zu erkennen an dem knallblau- türkisem Dach, was sich dann in der Farbe auch noch an der Heckklappe runterzog.
In ihr fiel alles zusammen, hatte sie sich doch so auf das Auto gefreut, aber diese Farbe war einfach nicht die ihre.
Und dann war er so klein und als sie drin saß so unbequem und wo waren überhaupt die butterweichen, warmen Sitze in denen man sich nur zurücklehnen musste und das Auto seinen Weg fahren lässt?
Sie musste noch ein Weilchen im Autohaus warten und sah sich, sowieso schon traurig, ein wenig um. Und was stand da? Ein wunderbres neues Modell eines Kleinwagens in MINT UND GOLD.....genau ihre Farben und wieder fiel alles zusammen......
Nein sie musste nun in schwarz und knallpetrol durch die Gegend fahren. Es lief noch einiges schief und so langsam wurde sie müde, ihr war kalt, sie hatte Hunger und wurde quengelig.
Und überhaupt.......
Am Abend traf sie sich mit mir und was soll ich sagen? Ich wusch ihr den Kopf und sagte ihr das dies ganz schön undankbar ist. Natürlich kann man das alles nach einem solchen super BMW Teilchen verstehen, aber dann muss doch auch gut sein!!!. Mei oh Mei...es ist nur ein Auto!
Nun denn, sie kam dann doch zu Bewusstsein und kann sich mittlerweile auch an ihrem Autochen freuen.
Aber wie oft ist dies doch so?
Es hätte ja doch was Besseres geben können, der andere hat auch......., oh nein- meins ist schon wieder veraltet, nicht perfekt, nicht turbooptimal, ich habe zu wenig- der andere mehr, es hätte noch besser sein können, warum habe ich nicht so viele Kunden, warum ist bei mir alles so schwer, alle haben es leichter etc. etc. etc.
Manno Meter, was wollen wir eigentlich? Geht es noch? Auf welchem Niveau jammern wir eigentlich?
Wie wäre es mal mit Zufriedenheit?
Ich denke auf jeden Fall eine Übung wert.
Zufriedenheit....ein sehr guter Wert der das Leben um einiges glücklicher macht.
In diesem Sinne liebste Grüße aus dem Waldhaus von der mittlerweile glücklichen,
neuen Besitzerin eines schwarz-petrolfarbenen Autos
Ina

Dienstag, 3. Januar 2017
Eine wahre Kunst ......
ist es im HIER zu sein......
Aber dazu gleich mehr. Zuerst einmal wünsche ich allen Lesern ein wunderbares neues Jahr, mit vielen schönen Momenten die das Herz erwärmen.
Ich hoffe ihr seid gut in das NEUE gekommen und konntet die Zeit zwischen den Jahren genießen und auch dem Start in das Neue zuversichtlich entgegenblicken.
Das ist sicherlich auch eine Kunst......zuversichtlich zu sein, trotz all der schlechten Nachrichten.
Aber ich wollte über etwas anderes schreiben. Ich dachte ich sehe nicht richtig....am Silvestertag war ich kurz noch Besorgungen machen und sehe in einem Regal dies:

Ein Kind geht gerade daran vorbei und sagt: "Oh ja, Mama....jetzt können wir Ostern schmücken"
Es macht mich sauer und traurig. Weshalb können wir nicht einfach mal in der Zeit leben die gerade ist?
Wie sollen Kinder noch wissen das Weihnachten und Ostern eine Bedeutung haben, wenn es sich alles so vermischt und es nur durch abwechselnde Deko zeigt und die auch noch zu versetzten nicht passenden Zeiten.
Aber nicht nur in den Läden macht es sich bemerkbar, auch selbst geht es einem doch so das das JETZT nicht richtig gelebt wird, weil man schon mit den Gedanken bei dem nächsten ist oder auch in der Vergangenheit hängt.
Vielleicht ist es dran diese Kunst wieder zu erlernen, so in den kleinen Dingen.
Sich hinzusetzen und einfach aus dem Fenster zu schauen und sich dies einmal 5 Minuten richtig bewusst zu machen. Was höre ich? Was fühle ich? Kann ich es gut aushalten?
Oder sich mit einem Tee hinzusetzen und bewusst zu trinken. Wie fühlt es sich an wenn das warme Getränk durch die Kehle läuft? Wie riecht er? Wie geht es mir den Tee richtig zu schmecken?
Wirklich ändern werde ich es im Großen nicht, außer das ich nur zu der passenden Zeit die Waren kaufe.
Aber in meinem Leben kann ich es mir bewusst machen im HIER und JETZT zu leben.
In diesem Sinne wünsch eich euch wunderbare schöne Momente die ihr genießen könnt.
Liebste Grüße
Ina
Freitag, 30. Dezember 2016
Fragen über Fragen
ob man es nun mag am Ende eines Jahres zu reflektieren oder eher nicht, finde ich persönlich es wichtig sich ab und an Fragen zu stellen um sein Leben zu gestalten.
Wie schön wenn man erkennen kann das Entscheidungen gut gewesen sind und wie hilfreich zu erkennen das man an der einen oder anderen Stelle vielleicht eine Korrektur vornehmen kann.
So schnell geht es, das man durch die Anforderungen des Alltags gelebt wird und sich das Leben verselbstständigt. Wie schade wenn es nur noch vorbeihuscht und man sich manchen Dingen ausgeliefert fühlt, weil es eben so ist wie es ist.
Einige Posts vorher schrieb ich davon wie es mir mit unserem neuen Leben hier im Waldhaus geht und wie sich einiges verselbstständigt hat.
Wie gut ist es da sich Fragen zu stellen. Fragen die einem helfen sich neu zu sortieren- altes loszulassen und vielleicht Neues zu wagen.
Auf unserem letzten Spaziergang durch unseren Wald habe ich ein paar schöne Bilder dazu gefunden....
Was gibt es in deinem Leben was veraltet ist? Wovon du dich vielleicht trennen solltest? Gewohnheiten, Glaubenssätze, Gedanken, Verhaltensweisen.....?
Dinge die dich einengen, Leichtigkeit nehmen und Gutes nicht zustande kommen lassen?

Wo gibt es eine Grenze in deinem Leben? Eine die du vielleicht selber setzen solltest oder die dir zeigt das der Weg nicht gut für dich ist den du gehst?
Oder......wo siehst du eine Grenze, die vielleicht aus Ängsten oder Herausforderungen vor dir erscheint, die aber mit einer anderen Perspektive kein Hindernis mehr darstellt?
Was gibt es für Verletzungen die du in diesem Jahr erlebt hat und seitdem mit herumschleppst. Was triggert dich an, was sticht und macht dir das Leben schwer?
Wie kannst du es angehen das diese Verletzungen dein Leben nicht mehr schwermachen?
Worauf kannst du schauen um das Gute zu sehen? Was kann dir dein Leben erhellen, wenn es wieder dunkle Zeiten geben wird?
Was kann dich ermutigen? Was kann dir Freude schenken? Was ist dein Licht?
Mit diesen Fragen wünsche ich euch einen guten Start in das neue Jahr.
Ich wünsche euch das Beste und freundlichste Jahr überhaupt. Ein Jahr voller Zuversicht, Hoffnung und Perspektive. Ein Jahr voller Liebe und Freundschaft.....
In diesem Sinne liebste Grüße aus dem Waldhaus
Ina
Samstag, 17. Dezember 2016
Stille Zeit
"Wenn die Stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch wieder ruhiger"
Karl Valentin
Leider steckt doch sehr viel Wahrheit dahinter. Immer wieder höre ich welch ein Stress es doch in dieser Vorweihnachtszeit ist und wie viele sich danach sehnen endlich zur Ruhe zu kommen.
Ist man in einer Gemeinde dann herrscht dort gerade Hochkonjunktur. Im Privat- und Arbeitsleben scheint eine Weihnachtsfeier die nächste zu jagen und immer mehr wird es zum Stress diese Zeit mit den verschiedensten Aktivitäten genießen zu müssen.
Als ich jetzt meine Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier einlud fragte ich mich vorher ob es wohl Stress für sie bedeutet nun noch eine Feier zu haben oder ob es ihnen wirklich Freude bereitet. Nun, wir hatten einen schönen Abend....
Ich kenne diese Zeiten ja selbst, gerade früher mit den vier Kindern in Schule, Kindergarten und Vereinen......
Es ist schon eine Herausforderung, dennoch denke ich auch das es eine Entscheidung ist. Vielleicht auch eine Entscheidung einmal "Nein" zu sagen.....
Den Mut zu haben stille zu werden, zur Ruhe zu kommen, wenig vor zu haben und damit ein erstauntes Gesicht von seinem Gegenüber zu ernten.
Und ich denke das Mut an dieser Stelle auch manchmal das passende Wort sein kann.
Denn stille zu werden ist manchmal gar nicht so einfach und kann auch sehr unruhig machen.
In diesem Sinne wünsche ich euch das diese letzte Woche vor Weihnachten nicht der Höhepunkt des Stresses bildet, sondern ruhiger wird um dann auch entspannter in das Weihnachtsfest zu gehen.
Liebe Waldgrüße
Ina
Donnerstag, 3. November 2016
nachgedacht......
....beim letzten Mal sprach ich darüber das ich nachdenken muss. Nun das habe ich getan.
Das Problem ist das ich wirklich gerne arbeite. Es ist keine wirkliche Last....zumindest die meisten Arbeiten nicht.
Das andere Problem ist das ich auch immer wieder gerne neue Dinge angehe, Ideen habe oder Visionen verwirkliche ;-)
Und dann kann es schnell sein das sich Dinge verselbstständigen.....man arbeitet und es gibt auch genug zu tun. Man ist begeistert und freut sich. Beim Aufbau eines neuen Projektes muss man dies auch.
Und das ist auch gut- darf und muss so sein.
Aber dann muss man aufpassen wann der Punkt kommt an dem es einen Schritt zu weit geht.
An dem es anfängt das Leben nicht mehr weiter zu bringen oder zu beflügeln, sondern sich gegen einen richtet.
Ich weiß darum und achte darauf. Allerdings fällt es mir schwer, weil ich eben auch sehr gerne arbeite.
Aber dennoch habe ich mir Zeiten verordnet in denen ich mich mit einer Freundin treffe, Kaffee trinken gehe oder was auch sonst.
Ihr lacht vielleicht, aber es fiel mir nicht leicht, weil es so viel zu tun gibt und ich ....nun ihr wisst es schon....auch gerne arbeite.
Aber ich weiß auch das es dennoch irgendwann eine Quittung geben wird.Irgendwann wird es zur Last werden, wird Kreativität und Begeisterung aufhören. Und die will ich mir erhalten.
Deswegen wird aufgepasst.
Wie sieht es bei dir aus? Gibt es da auch Dinge die sich verselbstständigen? Dinge von denen du weißt das sie auf Dauer nicht gut sind? Dinge die zuerst Freude gemacht haben , sich aber immer mehr zu einer Last entwickelt haben, weil du nicht rechtzeitig Stopp gesagt hast?
Ist es abzusehen das sich dies wieder zum positiven ändert oder eher nicht?
Was kannst du an kleinen Schritten tun um die Situation wieder in der Hand zu haben und nicht ausgeliefert zu sein?
In diesem Sinne mache ich jetzt Feierabend...obwohl es noch so viel zu tun gibt....aber jetzt wäre die Einkommensteuer dran und die mache ich auch nicht so gerne...deswegen ist jetzt Feierabend angesagt....sehr ihr...geht doch
Ina
Das Problem ist das ich wirklich gerne arbeite. Es ist keine wirkliche Last....zumindest die meisten Arbeiten nicht.
Das andere Problem ist das ich auch immer wieder gerne neue Dinge angehe, Ideen habe oder Visionen verwirkliche ;-)
Und dann kann es schnell sein das sich Dinge verselbstständigen.....man arbeitet und es gibt auch genug zu tun. Man ist begeistert und freut sich. Beim Aufbau eines neuen Projektes muss man dies auch.
Und das ist auch gut- darf und muss so sein.
Aber dann muss man aufpassen wann der Punkt kommt an dem es einen Schritt zu weit geht.
An dem es anfängt das Leben nicht mehr weiter zu bringen oder zu beflügeln, sondern sich gegen einen richtet.
Ich weiß darum und achte darauf. Allerdings fällt es mir schwer, weil ich eben auch sehr gerne arbeite.
Aber dennoch habe ich mir Zeiten verordnet in denen ich mich mit einer Freundin treffe, Kaffee trinken gehe oder was auch sonst.
Ihr lacht vielleicht, aber es fiel mir nicht leicht, weil es so viel zu tun gibt und ich ....nun ihr wisst es schon....auch gerne arbeite.
Aber ich weiß auch das es dennoch irgendwann eine Quittung geben wird.Irgendwann wird es zur Last werden, wird Kreativität und Begeisterung aufhören. Und die will ich mir erhalten.
Deswegen wird aufgepasst.
Wie sieht es bei dir aus? Gibt es da auch Dinge die sich verselbstständigen? Dinge von denen du weißt das sie auf Dauer nicht gut sind? Dinge die zuerst Freude gemacht haben , sich aber immer mehr zu einer Last entwickelt haben, weil du nicht rechtzeitig Stopp gesagt hast?
Ist es abzusehen das sich dies wieder zum positiven ändert oder eher nicht?
Was kannst du an kleinen Schritten tun um die Situation wieder in der Hand zu haben und nicht ausgeliefert zu sein?
In diesem Sinne mache ich jetzt Feierabend...obwohl es noch so viel zu tun gibt....aber jetzt wäre die Einkommensteuer dran und die mache ich auch nicht so gerne...deswegen ist jetzt Feierabend angesagt....sehr ihr...geht doch
Ina
Samstag, 13. August 2016
Enough.......
Was denkst du eigentlich so?
Hast du genug?
Bist du gut genug?
Tust du genug?
Bist du fleißig genug?
Bist du schön genug?
Bist du reich genug?
Genug...das ist ein Wort das eine ziemliche Macht hat in der heutigen Zeit.
Denn es scheint nie genug zu sein.......jeder streckt sich nach mehr aus.
Ist ja auf der einen Seite auch gut, doch auf der anderen Seite kann es einen faden Nachgeschmack haben.
Wenn es nie reicht, ICH nie reiche......dann wird es schwierig.
Dann ist der Antrieb sich nach mehr auszustrecken kein guter mehr.
Oftmals werde ich in unserem Cafe angesprochen das ich doch mehr Tische hinstellen muß, um mehr Gästen Platz zu bieten und mehr zu verdienen.
Ist schon was dran, die Kalkulation muß stimmen......aber es muß auch zu meinem Konzept passen. Und auch wenn ich darin sicher bin, hinterlässt es manchmal einen kurzen Moment in dem ich denke....stimmt müsste ich eigentlich.
Was treibt mich an? Welchen Maßstab habe ich? Welchen inneren Gedanken folge ich? Welche Stimme spricht zu mir?

Wichtige Fragen denen es lohnt nachzugehen. Und ich möchte dir sagen das du reichst, du bist genug, einfach weil du da bist, einfach weil du ein wertvoller Mensch bist, einfach weil du du bist....
Du darfst und sollst dich nach mehr ausstrecken, aber nur weil du dich weiter entwickeln möchtest und nicht weil du nicht genug leistest, bist oder hast.
Du bist schön, vor allem wenn du das selber glaubst.
Du kommst nicht zu kurz, vertraue dir und dem Leben

Enough....ein wichtiges Wort
In diesem Sinne schicke ich euch die liebsten Waldgrüße
Ina
Mittwoch, 4. Mai 2016
neues Leben....
....so langsam realisiere ich das unser Leben nun ein ganz anderes sein wird. Unsere Arbeitstage sind länger, mein freier Tag wird irgendwann an einem anderen Tag sein als andere ihn haben......
Dieses neue Leben gilt es nun irgendwann zu gestalten, neue Zeiten zu finden und zu nutzen.
Welch eine Herausforderung wo doch nun mehr Zeit gearbeitet wird und welch eine Chance altes und eingefahrenes los zu lassen und neue Wege zu gehen.
Zu schauen was man auf jeden Fall beibehalten möchte und was neu integriert werden soll.
Ich freu mich drauf und bin gespannt. Noch ist es nicht so weit, denn wir sind noch Lernende auf einem ganz neuen Gebiet.
Dankbar bin ich dabei für unser Team mit dem es Freude macht zu arbeiten und zusammen aufzubauen.
Mittlerweile habe ich 10 Minijobber angestellt. Darüber darf ich manchmal gar nicht nachdenken. Welch ein Sprung von einem alleinigen Selbstständigsein zu einem Arbeitgeber.....so eine große Verantwortung.
Aber ich freue mich über jeden einzelnen und genieße die Zeit mit ihnen .
Morgen geht es wieder los.....4 Tage Coffeetime......vielleicht sehen wir uns ja mal hier.
Liebste Waldgrüße
Ina
Dieses neue Leben gilt es nun irgendwann zu gestalten, neue Zeiten zu finden und zu nutzen.
Welch eine Herausforderung wo doch nun mehr Zeit gearbeitet wird und welch eine Chance altes und eingefahrenes los zu lassen und neue Wege zu gehen.
Zu schauen was man auf jeden Fall beibehalten möchte und was neu integriert werden soll.
Ich freu mich drauf und bin gespannt. Noch ist es nicht so weit, denn wir sind noch Lernende auf einem ganz neuen Gebiet.
Dankbar bin ich dabei für unser Team mit dem es Freude macht zu arbeiten und zusammen aufzubauen.
Mittlerweile habe ich 10 Minijobber angestellt. Darüber darf ich manchmal gar nicht nachdenken. Welch ein Sprung von einem alleinigen Selbstständigsein zu einem Arbeitgeber.....so eine große Verantwortung.
Aber ich freue mich über jeden einzelnen und genieße die Zeit mit ihnen .
Morgen geht es wieder los.....4 Tage Coffeetime......vielleicht sehen wir uns ja mal hier.
Liebste Waldgrüße
Ina
Donnerstag, 18. Februar 2016
welch profane Gedanken
An der Häufigkeit meiner Posts könnt ihr erkennen, das wir hier schwer am werkeln sind.
Mein Kopf schwirrt immer mehr.
Zu den Rezepten die wir ausprobieren und den Dreisatzrechnungen um die Preise zu kalkulieren, schwanke ich ob ich das Rührei so oder so anrichten soll.......
Und dann? Dann höre ich die Nachrichten, sehe Bilder von all dem was in der Welt los ist und empfinde mein Werk als so etwas von profan.......und im Vergleich ist es das auch.

Letzten Sonntag hat es mich, beim sehen eines Bildausschnittes in Bezug auf die Flüchtlingskrise wieder einmal so erwischt das mir die Tränen runterliefen......
Natürlich weiß ich auch um die Auseinandersetzungen ob es nicht zu viele der Flüchtlige hier gibt, schließlich bekomme ich auch mit was an vielen Stellen für ungeheuerliche Greueltaten passieren.
Aber wollen wir, wegen einiger Krimineller wirklich unsere Menschlichkeit und Barmherzigkeit verlieren?
Es ist kein einfaches Unterfangen, hier einen weisen Weg einzuschlagen und ich möchte diese Verantwortung nicht tragen müssen. Welch eine Aufgabe.....
Was ich aber weiß, ist, das ich die Bilder eines zerstörten Landes nicht ausblenden kann. Das ich die Augen nicht verschließen kann vor dem Elend auf dem Meer und dem Schmerz vieler Menschen.
Menschen die die gleichen Hoffnungen und Sehnsüchte haben wie wir.

Tja und dann beschäftige ich mich den ganzen Tag mit lauter Dingen die unser Leben noch angenehmer machen sollen. Die uns Auszeiten schenken in einem schnelllebigen Leben.
Es scheint profan....ist es aber nicht. Denn wir brauchen Orte der Schönheit um mit den Schrecken der Welt umgehen zu können. Orte an denen wir auftanken um wieder Kraft und Perspektive zu bekommen.
Und ein solcher Ort soll es hier sein. Und dazu gehört es auch sich um solch profane Dinge Gedanken zu machen.

Dazu möchte ich mich immer wieder berühren lassen und schauen welch einen Beitrag ich leisten kann um Menschen einen sicheren Ort zu bieten.
Mit diesen Gedanken aus dem Waldhaus wünsche ich dir einen schönen Abend
Ina
Dienstag, 9. Februar 2016
Sollte so ein Traum aussehen?
letztens gab ich wieder einen Malworkshop....es ging um meditatives malen.
Eine Teinehmerin malte ein Bild in dem es um ihre Vision ging die sie für ihr Leben hat.
Bei der Schlussrunde sagte sie das sie sich durch dieses Bild an die Schönheit der Vision erinnern möchte, da diese manchmal in den Herausforderungen und Anstrengungen verloren ginge.
Das kann ich sehr gut verstehen.
Letztens und eigentlich immer wieder wird mir gesagt das es bei aller Anstrengung aber doch wichtig sei die Freude an der Vision beizubehalten......
Sicherlich ist es das, aber in der Praxis kann ich nicht behaupten das ich die ganze Zeit lächelnd durch die Gegend laufe und mich freue.
Nein, es bringt mich (uns) an unsere Grenzen. Und wenn ich morgens neue Kraft durch Gebet geschöpft habe, kann es sein das ich ein paar Stunden später nichts mehr davon spüre.
Mein Körper ist schlapp und ich wüsste keine Faser die nicht schmerzt. Wobei es sicherlich noch einige gibt.
Manchmal verliere ich in dem Wust von Arbeit die Perspektive wie es zu schaffen ist. Der Druck endlich alles fertig zu bekommen baut sich auf.......wir würden gerne wieder einen normaleren Alltag haben und vor allem auch loslegen mit unserem Traum.
Aber bis dahin ist man manches mal kaputt, müde, frustriert.....
Sollte so ein Traum aussehen?
Sollte ich da nicht beschwingt durch die Gegend gehen und mich freuen und positiv denken?
Wäre super, ist aber nicht immer so.
Und wisst ihr was? Ich glaube das dies in Ordnung ist und sogar dazu gehört.
Ich glaube Träume haben auch immer etwas mit Kämpfen zu tun.
Liest man die Geschichte von Menschen die sich auf den Weg gemacht haben Träume zu verwirklichen, dann liest man auch immer von Herausforderungen, Kämpfen, Durststrecken, Gegenwind und Niederschlägen.
Aber wenn ich in einem Cafe bin, wenn ich Bilder sehe auf denen all das zu sehen ist was ich auch für mein Cafe geplant habe, wenn ich Bilder sehe auf denen Menschen zusammensitzen und es ihnen gut tut, Menschen die kreativ über sich hinauswachsen und auftanken, Geschichten lese in denen Menschen neue Perspektive gewinnen weil sie einen Ort gefunden haben an denen sie vermittelt wird......dann, dann brennt es wieder, dann fange ich Feuer und bin voll dabei.
Dannn strahle ich, nicht immer äußerlich ersichtlich, weil ich geschafft bin....aber das Feuer brennt wieder und gibt neue Kraft.
Und für den Rest gibt es meine abendliche Liegesession auf der Massageliege oder auch ein Treffen mit meiner Freundin.
Träume kosten etwas, da kann mir keiner etwas anderes erzählen. Aber das ist in Ordnung und darf so sein.
Deswegen konnte ich die Malerin gut verstehen, die zeitweise den Spaß an ihrem Traum verlor, weil er so viel abverlangte.
Also ihr Lieben überlegt es euch gut mit euren Träumen .......sie werden auch mal unbequem werden und dabei ist die Frage ob ihr bereit seid die Kosten auf euch zu nehmen.
Ich habe lange überlegt ob ich das so schreiben soll, denn oftmals wird erwartet das es bei der Umsetzung von Träumen nur Freude gibt und alles was anders ist letztendlich dagegen spricht.
Und genau dem möchte ich aber etwas entgegensetzen.
Was ich aber sagen kann ist, das es sich lohnt......denn in dem zu leben was man für sein Leben erkannt hat, ist befriedigend und wird das hervorbringen was es soll.
Ich würde immer wieder so entscheiden......in diesem Sinne
Liebste Waldgrüße
Ina
Eine Teinehmerin malte ein Bild in dem es um ihre Vision ging die sie für ihr Leben hat.
Bei der Schlussrunde sagte sie das sie sich durch dieses Bild an die Schönheit der Vision erinnern möchte, da diese manchmal in den Herausforderungen und Anstrengungen verloren ginge.
Das kann ich sehr gut verstehen.
Letztens und eigentlich immer wieder wird mir gesagt das es bei aller Anstrengung aber doch wichtig sei die Freude an der Vision beizubehalten......
Sicherlich ist es das, aber in der Praxis kann ich nicht behaupten das ich die ganze Zeit lächelnd durch die Gegend laufe und mich freue.
Nein, es bringt mich (uns) an unsere Grenzen. Und wenn ich morgens neue Kraft durch Gebet geschöpft habe, kann es sein das ich ein paar Stunden später nichts mehr davon spüre.
Mein Körper ist schlapp und ich wüsste keine Faser die nicht schmerzt. Wobei es sicherlich noch einige gibt.
Manchmal verliere ich in dem Wust von Arbeit die Perspektive wie es zu schaffen ist. Der Druck endlich alles fertig zu bekommen baut sich auf.......wir würden gerne wieder einen normaleren Alltag haben und vor allem auch loslegen mit unserem Traum.
Aber bis dahin ist man manches mal kaputt, müde, frustriert.....
Sollte so ein Traum aussehen?
Sollte ich da nicht beschwingt durch die Gegend gehen und mich freuen und positiv denken?
Wäre super, ist aber nicht immer so.
Und wisst ihr was? Ich glaube das dies in Ordnung ist und sogar dazu gehört.
Ich glaube Träume haben auch immer etwas mit Kämpfen zu tun.
Liest man die Geschichte von Menschen die sich auf den Weg gemacht haben Träume zu verwirklichen, dann liest man auch immer von Herausforderungen, Kämpfen, Durststrecken, Gegenwind und Niederschlägen.
Aber wenn ich in einem Cafe bin, wenn ich Bilder sehe auf denen all das zu sehen ist was ich auch für mein Cafe geplant habe, wenn ich Bilder sehe auf denen Menschen zusammensitzen und es ihnen gut tut, Menschen die kreativ über sich hinauswachsen und auftanken, Geschichten lese in denen Menschen neue Perspektive gewinnen weil sie einen Ort gefunden haben an denen sie vermittelt wird......dann, dann brennt es wieder, dann fange ich Feuer und bin voll dabei.
Dannn strahle ich, nicht immer äußerlich ersichtlich, weil ich geschafft bin....aber das Feuer brennt wieder und gibt neue Kraft.
Und für den Rest gibt es meine abendliche Liegesession auf der Massageliege oder auch ein Treffen mit meiner Freundin.
Träume kosten etwas, da kann mir keiner etwas anderes erzählen. Aber das ist in Ordnung und darf so sein.
Deswegen konnte ich die Malerin gut verstehen, die zeitweise den Spaß an ihrem Traum verlor, weil er so viel abverlangte.
Also ihr Lieben überlegt es euch gut mit euren Träumen .......sie werden auch mal unbequem werden und dabei ist die Frage ob ihr bereit seid die Kosten auf euch zu nehmen.
Ich habe lange überlegt ob ich das so schreiben soll, denn oftmals wird erwartet das es bei der Umsetzung von Träumen nur Freude gibt und alles was anders ist letztendlich dagegen spricht.
Und genau dem möchte ich aber etwas entgegensetzen.
Was ich aber sagen kann ist, das es sich lohnt......denn in dem zu leben was man für sein Leben erkannt hat, ist befriedigend und wird das hervorbringen was es soll.
Ich würde immer wieder so entscheiden......in diesem Sinne
Liebste Waldgrüße
Ina
Mittwoch, 3. Februar 2016
Lebensfarben....
ich glaube im Moment kann man ein wenig Farbe im Leben gebrauchen....deswegen war ich mal wieder auf der Suche nach ein paar Farbtupfern.
Und bin wieder fündig geworden.

Wie sieht es bei dir im Moment aus? Also nicht mit Farben in der Wohnung, eher in deinem Inneren? Mit welcher Farbe würdest du im Moment dein Leben beschreiben?
Ton in Ton? Was sehr beruhigend, aber auch eintönig sein kann.....
Voller gegensätzlicher Farben? Was sehr spannend, aber auch manchmal anstrengend sein kann?
Voll die unterschiedlichen Muster- und Farbzusammenstellungen, die auf der einen Seite den richtigen Kick geben, aber auch innere Zerrissenheit aufzeigen können?
Oder herrscht gerade nur eine Farbe vor und wenn, welche? Gedeckt oder eine Knallerfarbe, pastell oder eine klare Farbe?
Und wenn du weißt welche...... was bedeutet diese Farbe für dich?
Bist du damit zufrieden oder hättest du gerne eine andere Farbe die dein Leben beschreibt?
Wie müsste dein Leben sein, damit es mit dieser anderen Farbe beschrieben werden könnte?
Welchen kleinen Schritt kannst du gehen um dieser Farbe näher zu kommen?
Und wenn du die Farbe schon hast mit der du dein Leben momentan beschreiben würdest....hast du das dann schon gefeiert?
Feiern einfach weil du im Einklang mit dem bist was du dir so vorstellst.....wäre doch eine Maßnahme oder?
Vielleicht bringen dich diese Fragen ja näher zu deiner "Zufriedenheitsfeier" oder auf die Idee überhaupt einmal darauf das Glas zu heben.
Und manchmal hilft es sich zur Erinnerung ein Teilchen in dieser Farbe in die Wohnung zu stellen um immer daran erinnert zu werden.
Ein freundliches Prosit schicke ich euch, verbunden mit lieben Grüßen aus dem Wald
Ina
Freitag, 29. Januar 2016
Freudenteilchen.....
wisst ihr was mich diese Woche erfreut hat?
wunderbare Himmelsbilder....
Teestunden bei denen ich mich so sehr an den Blüten im Beutel freuen kann. Es schmeckt nicht nur, sondern sieht auch schön aus....
Über Überraschungen unter diversen Vertäfelungen im Cafe WC (die sind übrigens türkis....ich denke da geht was)
an meinem morgendlichen Orangensaft....
über eine "English Teatime" in einem neuen Lokal am Ort.
über gerüschte Blumen die aussehen wie Tütü`s
und......das Beste.....32 Jahre mit meinem Liebsten.
Na, wenn das alles nicht zufrieden und glücklich macht, weiß ich es auch nicht.
Aber das ist noch nicht alles.
Es weht ein leichter Frühlingduft durch die Luft....nette Zwischendurchgespräche mit netten Menschen, immer wieder neue Kraft.....ich darf im Waldhaus wohnen......ich habe es schön.....ich darf arbeiten........denn ich bin auch (meistens) glücklich wenn ich arbeite. Das haben wir die Tage noch festgestellt. Wir arbeiten beide gerne und empfinden es oftmals gar nicht als Arbeit. Und das in beiden Bereichen: Beratung und Umbau/ Planung des Cafes.
Gut, im Moment sagt uns manchmal der Körper das es wohl doch Arbeit war. Und dennoch macht es sehr zufrieden und wir freuen uns über das was wir schaffen.
Und das ist ein Geschenk, denn sonst könnten wir ein solches Projekt gar nicht stemmen. In dieser Woche, war es bedingt durch manche Arbeiten die anstanden, immer sehr spät....aber es ist befriedigend.
Und auf was blickt ihr in dieser Woche zurück? Gab es bei euch auch Freudenteilchen?
Liebe Grüße
Ina
Dienstag, 26. Januar 2016
Oscar Wild und Popeye
"ich bin, was ich bin, und das ist alles, was ich bin" - dies sagte schon Popeye.
So einfach und doch so schwer. "Nur" der zu sein der ich bin, nichts anderes sein zu müssen, weil es die anderen schon genug gibt.
Dabei ist es eine große Freiheit in der wir letztendlich leben können, wenn wir den Mut haben so zu sein wie wir sind.
Freiheit das Leben mehr zu genießen, weil wir uns keine Gedanken machen müssen was die anderen denken.
Freiheit weil unser handeln mit unserem empfinden zusammenpasst.
Freiheit weil unser Körper sich entspannen kann.
Also lass dich ermutigen....es ist gut das es genau dich gibt. Dich mit deinen Gedanken, Ideen, Handeln und Aussehen.
Du bist eine Bereicherung......wären wir alle gleich würde sich die Welt nicht weiter entwickeln, wir wären so begrenzt und farblos.
Quelle: www.zweigeteilt-rostock.de
In diesem Sinne liebe Grüße
Ina
Dienstag, 19. Januar 2016
frische Grüße
Im Moment verfliegt die Zeit so rasch das ich mich immer wundere das es schon wieder so lange her ist das ich gepostet habe.
Dazu war ich in den letzten Tagen ein bischen fies erkältet, so das immer etwas liegen bleibt.
Aber ansonsten freue ich mich an dem genialen Winterwetter. Am Sonntag noch war es hier sehr usselig, aber jetzt ist es so eine trockene Kälte.....das empfinde ich sehr angenehm.

So am Anfang des Jahres erscheint mir sowieso alles so frisch und es ist toll das wir uns zu jeder Jahreszeit auch an frischen Dingen erfreuen können. Nicht wahr?
Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute, als habe sich vieles verändert.
(Yoshida Kenko)
Mir geht es nicht nur am ersten Tage des neuen Jahres so, sondern noch bis in den Januar hinein.
Ich liebe diese neue "Frische" und was unterstützt dies mehr als so ein klares Wintersonnenwetter, in dem man schon den ersten Geschmack auf sonnige Frühlingstage erhaschen kann.
In diesem Sinne frische Waldgrüße,
Ina
Dienstag, 5. Januar 2016
der langsame Start
ich hoffe ihr seid alle gut im neuen Jahr gelandet.
Wir haben es hier ruhig angehen lassen und nur am Samstag unseren Kreativ- und (übergangsweise) Beratungsraum eingerichtet.
Ansonsten habe ich mir selbst noch einen Tag Urlaub am Montag gegönnt und mir richtig viel Zeit in der Mayerschen, bei sämtlichen Wohnzeitschriften, genommen.
Das war gut. Sehr gut!!
Heute beschäftige ich mich zum ersten Mal in unserem Kreativraum, wenn auch nicht kreativ, sondern mit der Aufarbeitung von Bürokram.
Aber ich sitze den ganzen Tag am großen Fenster und freue mich an den Menschen die hier grüßend vorbeigehen. Dabei versuche ich der ganzen Unterlagen Herr zu werden die liegen geblieben sind, weil wir noch alles in Kartons hatten.
Die Liste der to do`s ist lang und bei all dem kommt auch immer etwas dazwischen.
Vielleicht fragt ihr euch wie ich mir dann noch den Tag Urlaub gönnen konnte?
Na einfach weil wir einen Marathon laufen, bei dem wir die Kraft einteilen müssen.
Ich weiß von einigen die aufgrund ihrer To do Listen in ein immer schnelleres Tempo verfallen.
Das kann man eine Zeitlang. Haben wir auch gemacht. Sechs Monate nur mit Sonntagspausen, ohne Freizeit. Das war i.O.
Aber jetzt kommt eine Zeit in der wir merken das wir achtsamer sein müssen. Denn es werden noch einige Monate vor uns liegen.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du schon eine viel zu lange Zeit ein hohes Lebenstempo? Wäre es vielleicht gut für dich einen Gang zurückzuschalten?
Oder kommst du dann unter Druck, weil noch so viel zu machen ist?
Wenn ich eines gelernt habe in dieser Zeit, dann ist es das erkennen das die Dinge die mir früher so wichtig waren erledigt zu werden aufeinmal nicht mehr so wichtig sind.
Und es passiert nicht wirkich etwas schlimmes wenn es später erledigt wird.
Das meiste passierte nur im Kopf.
Gut zu wissen, denn den kann man doch durchaus mal abstellen, nicht wahr?

In diesem Sinne lasst es langsam angehen und seid gut zu euch.
Ina
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