Cafe LebensArt

ein Ort um das Leben zu genießen, den Alltag hinter sich zu lassen, Menschen kennen zu lernen, zur Ruhe zu kommen, sich für den Alltag inspirieren zu lassen
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Montag, 12. Februar 2018

Spielzeit





Ich beschäftige mich im Moment gedanklich mit dem Thema "spielen" .

Eine Frage die mir Letztens begegnet ist, bezog sich darauf darüber nachzudenken wann man zuletzt auf seinem Spielplatz war.

Nun, ich kenne diese Art von Fragen, habe ich sie doch in der Beratung auch immer wieder meinen Klienten gestellt. Immer dann wenn wir uns mit dem inneren Kind und auch der Ausgewogenheit im Leben beschäftigt haben.

Wann und wo kannst du Kind sein, unbedarft und ausgelassen.



Was hast du als Kind gerne gemacht und wobei die Zeit vergessen?
Manchmal muss man vielleicht ein wenig länger drüber nachdenken. Oder es fällt einem sofort ein was man gerne gemacht hat.

Es lohnt sich dem nachzugehen und Möglichkeiten zu suchen dieses in den Alltag zu integrieren
Zeiten zu haben in denen man nicht immer so vernünftig und pflichbewusst ist. Zeiten in denen man einfach nur Spaß hat.



Ich muss mir diese Zeiten wieder neu einbauen. In den letzten drei Jahren lagen sie etwas brach, da unser Fokus auf den Aufbau unseres Hauses LebensArt lag.
Aber jetzt ist es wieder Zeit das ich mein Augemerk darauf richte.

Ich schrieb gearde das sie "etwas" brachlagen.

Denn mir fiel ein das ich als Kind gerne Lehrer und Verkäufer gespielt habe. Ich war immer sehr kreativ und habe gestaltet. Ich habe viel gelesen und Freunde waren für mich sehr wichtig.
Schon früher habe ich viel dekoriert und auch gebacken und gekocht.......wie genial das ich dies nun hier in unserer Vision leben darf.

 

Alle Bereiche finde ich hier wieder

Auch wenn  sich meine Spielbereiche  nun etwas ernster anfühlen, weil viel Verantwortung und vor allem auch harte Arbeit dahinter steckt, darf ich jeden Tag auf meinem Spielplatz sein.

Wie ist es bei euch? Erkennt ihr in dem was euch damals Freude bereitet hat, eure Begabungen von heute wieder?

Nehmt ihr euch Zeit dafür? Und wenn nicht.....wäre es etwas was ihr vielleicht neu in eurem Leben integrieren mögt?

Ich ermutige euch euren Spielplatz neu ausfindig zu machen und euch diese Zeit zu gönnen.
Habt eine feine Zeit
Liebe Grüße aus dem Wald, Ina







Montag, 29. Januar 2018

the first time

Naaaaaa? Wie fühlt sich euer Leben so an nach den ersten Wochen?

Wie geht es euch mit den Zielen, Vorsätzen und Gedanken die ihr euch zum Anfang des Jahres gemacht habt?

Mit allen guten Gedanken und Zielen gehe ich immer voller Schwung und Elan in die neue Zeit, merke aber das der Alltag schnell wieder in alten Bahnen verlaufen will.

Herausforderungen warten, eingeschliffene Verhaltensweisen sind schneller wieder am Start als man gucken kann und in Null Komma Nichts kann es sein das man all die guten Gedanken die man sich gemacht hat, verschütt gehen.



Ich merke wie wichtig es ist wachsam zu sein, sich immer wieder zu fokussieren und sich gerade in den ersten Wochen immer mal wieder zu erinnern was man evtl.ändern wollte.

Und manchmal ist es erst einmal anstrengend dran zu bleiben.
Für mich ist es in diesem jahr wichtig wieder ein wenig mehr Pausen in mein Leben einzubauen. Haben wir doch in den letzten 2,5 Jahren hier ein Mammutprogramm hingelegt.
Körperlich wie emotional hat es uns, bei aller Freude an der sache an sich, doch sehr herausgefordert.

Nachdem wir nun gute Strukturen aufgebaut haben, die wichtigsten Dinge renoviert und gebaut haben ist es wichtig für uns das tempo etwas herunter zu fahren. Zeiten zu nehmen für uns selbst, für uns als Paar und für Freunde.

Aber es ist ja nicht so das nun alles fertig wäre und im Cafe ist auch immer was und die Beratung sollte auch wieder meh rin den Fokus und außerdem.......
Ja, es ist immer was.
Aber ich habe mir ja nicht umsonst zwischen den Jahren Gedanken gemacht und deswegen sind sie wichtig.
Die Frage ist nur ob ich sie (MICH) auch jetzt noch so wichtig nehme....dann wenn es um mich herum drängelt.

 


Ich entscheide mich für ein JA. Aber dazu ist es wichtig mich immer wieder darauf zu besinnen was ich will, wie ich leben will, wie ich sein will.

Wie geht es dir damit?
Ich wünsche dir immer wieder den Mut Dinge zu lassen oder auch zu tun. Dem nachzugehen was dir beim Jahreswechsel wichtig war.

Bleib dran. Ich wünsche dir ganz viel Segen dabei
Liebste Waldgrüße
Ina




Dienstag, 7. Juni 2016

so ist der Stand der Dinge.....


.....
da bin ich doch mal wieder.....wie die Zeit vergeht kann ich da nur sagen.

Cafe und Beratungen nehmen ihre Zeit in Anspruch.

 

 Gestern haben wir uns dem Unkraut in unserem Garten gestellt um endlich unsere Hortensien einzusetzen.
Als Abgrenzung des Biergartens zu dem späteren Teil für Gänse und Hühner, habe ich eine Hortensienhecke ausgesucht.


 

Sie soll in den verschiedenen Blau- und Rosatönen blühen und ich bin gespannt ob ich das hinbekommen habe.

Ansonsten erlebe ich im Cafe viele schöne Geschichten, aber auch skurrile oder interessante Momente.

Wir hatten unseren ersten Abend mit Live Musik und das war wirklich ein sehr schöner Abend. Das Cafe erfüllt von guter Stimmung und proppevoll....sitzend und stehend. Genau das ist ein Teil unseres Konzeptes den ich mir gewünscht habe.

 

Eine Frau war vor einer Woche da und sagte mir nachher das ihr der Besuch im Cafe so gut getan hat das sie  ermutigt ist Entscheidungen zu treffen. Sie ist 50 und gerade in einer Krise mit viel Unzufriedenheit und geht jetzt noch mal neue Wege.

Andere sind schon Stammgäste und genießen die entspannte Atmosphäre. Das berührt mich immer sehr. Denn das ist unser Ziel, aber oftmals merken wir selbst es nicht wie die Atmo hier ist, weil wir arbeiten und Dinge schnell getan werden müssen.
 

Natürlich gibt es auch andere Situationen. Menschen die hereinkommen und sehen  was wir alles noch nicht geschafft haben. Zum Beispiel Unkraut gezupft.....

So schauts aus.......ich grüße euch ganz lieb aus dem Waldhaus und hoffe das es euch gut geht und ihr das Leben genießen könnt.

Ina






Mittwoch, 25. Mai 2016

Ermutigung braucht das Land


Es ist schon sehr interessant mit den Menschen.

Es gibt Menschen die versprühen so viel Positives und dann gibt es Menschen die brauchen nichts zu sagen und man weiß  das sie negativ sind.

Oft haben wir das schon in unserer Bauzeit hier gehabt.
Menschen kamen mit uns ins Gespräch und versprühten einen Pessimismus das wir nachher aufpassen mussten das wir nicht niedergeschlagen waren.

Und dann gab es die die einfach ermutigend waren. Nicht das sie nicht auch die Herausforderungen sahen die unser Vorhaben mit sich brachten, nein....dennoch waren sie positiv.

Solche Momente halten mir immer vor Augen wie wichtig es ist eine Entscheidung zu treffen wer ich selbst sein will.
Zum einen wenn mir solche Menschen begegnen....will ich mich dadurch auf ungute Art und Weise irritieren lassen?

Zum anderen welch ein Mensch will ich selbst sein?
Wenn ich von dem DISG Persönlichkeitsprofil ausgehe, dann ist es so das es dem einen leichte rund dem anderen Schwerer fällt das Positive zu sehen.

Aber man kann es lernen, denn das ist es was wir Menschen untereinenader brauchen.

Ermutiger......
Willst du selbst ein Ermutiger sein?

In diesem Sinne liebste Grüße aus dem Waldhaus
Ina

Montag, 17. August 2015

Zwischenbericht


heute habe ich mal einen Zwischenbericht für euch.

Sechs Wochen haben wir nun hinter uns und fast die gleiche Zeit noch vor uns bis wir einziehen wollen.

Die ersten vier Wochen in denen wir Urlaub hatten und den ganzen Tag im Haus waren haben uns schon sehr geschafft. Jetzt dürfen wir uns bei unserer normalen Arbeit ein wenig erholen und vor allem in sauberen Gefilden sein.
Das ist gut.

Vieles ist gut gelaufen, vieles nicht. Gerade am Anfang standen wir sehr auf dem Schlauch weil einige Handwerker abgesprungen sind.

Dann kamen Arbeiten dazwischen die echt heftig und überraschend waren. So wie es bei einem alten Haus zu erwarten ist.

Bis jetzt haben wir fast nur abgerissen und kaum etwas aufgebaut. Durch ein paar Situationen mussten wir Arbeiten anfangen die jetzt noch nicht auf unserem Plan standen. Wenn sie aber jetzt nicht gemacht werden, verlieren wir nachher über einen Monat an Zeit.
Wie es eben jetzt bei dem Caferaum und der Feuchtigkeit durch den Lehmboden darunter war.

Oftmals hören wir Aussagen das wir verrückt sind oder das das Beste was man für uns tun kann das abfackeln des Hauses ist. Manchmal können wir damit gut umgehen, manchmal aber, wenn wir zu geschafft sind, will es uns runterziehen.

So lange bis wir uns wieder auf das besinnen was uns angetrieben hat.
Und dann sind da auch die Menschen die auch das sehen können was wir sehen.

So wie eine Freundin die Spaß hatte das Geländer zu schmiergeln weil sie es schon in leuchtendem weiß vor sich sah.
Aber das ist nicht das einzige was wir "sehen" können.

Wir sehen Menschen die hier ein- und ausgehen und sich hier wohlfühlen sollen. Menschen die auftanken und das Leben genießen können.
Menschen die Perspektive bekommen und ihren eigenen Weg froh gehen können.
Menschen die Trost und Ermutigung bekommen.

Und zu dem allem umgeben sind von schönen Dingen die der Seele wohltun.

Wenn wir das nicht mehr sehen können, dann wird es schwierig.
Aber so, so können wir auch in die zweite Hälfte gehen.

Total fertig, aber zuversichtlich das es sich lohnen wird.
Jeden Tag darauf angewiesen das Gott selbst uns die Kraft geben wird. Und ganz ehrlich, hat er dies bis jetzt immer getan. Nicht im vorraus, aber doch in den Momenten.
Dazu motiviert durch Menschen die uns immer wieder unterstützen, können wir euch nur dankbar grüßen


Klaus und Ina

* wer mehr zu dem Zwischenbericht wissen will, kann gerne auf meinem anderen BLog lesen
http://www.lebensart-ina.blogspot.de/

Dienstag, 4. August 2015

berührt...

Guten Morgen ihr Lieben,

in dieser ganzen Umbruchszeit bin ich emotional so manches mal ein wenig hin und hergeworfen.
Manchmal weine ich aus heiterem Himmel, einfach weil ich mich so freue das wir endlich einen Traum umsetzen können.
Manchmal weine ich vor Erschöpfung und manchmal weil es so viele Entscheidungen sind die ich/ wir treffen muß/ müssen.

Dann wieder sitze ich in dem Garten und kann die Atmosphäre vor Glück, Vorfreude und Dankbarkeit nicht begreifen.
Na und dann kommen solche Dinge wie am Samstag.

Die Fassade sollte nun abgerissen werden und es haben sich 5 Flüchtlinge aus unserer Gemeinde gemeldet um zu helfen.

Ich war angespannt wegen der Fassade und was sich nun darunter verbirgt, bzw, uns erwartet. Dann die oben genannten emotionalen hin und her`s.

Und dann ackern da fünf Menschen, mit denen wir so gar keinen Kontakt haben- einfach so für uns.
Wir hören voneinander, haben Spaß und sind berührt von ihren Geschichten.

Am Ende des Tages haben wir einen  Betonklotz freigeschält, der seine Hässlichkeit noch mehr offenbart als vorher und nur so schreit das es endlich zu einer Schönheit entfaltet werden will.

Ich bin echt kaputt, wir verabschieden die lieben Helfer voller Dankbarkeit, wollen ihnen wenigstens das Bahngeld geben und dürfen es nicht- es ist ihr Geschenk an uns. Und sie waren dankbar das sie bei uns sein konnten.

Das hat mich so berührt das ich leider wieder weinen musste. So etwas berührt mich so sehr das ich es kaum beschreiben kann......
So viel zu unseren Flüchtlingen.

In diesem Sinne, habt einen schönen Tag
Ina

Donnerstag, 25. Juni 2015

die eigene Courage


diese Woche war voll mit vielen schönen Begebenheiten.

Ein Besuch bei der Schönen mit den Ecken und Kanten die es  mir so angetan hat, in Oelde. Dann war ich zu Besuch auf einem Hofladen  in Dortmund und habe dort die Ferkel rumlaufen sehen, die bald in anderer Form in der Theke liegen.
"Fair"handelt habe ich mit einem Weingut, das Bioweine herstellt und ich denke das ich fündig geworden bin.
 Heute war ich bei der Metro um mir auch dort ein Angebot für einige Dinge machen zu lassen.

All das macht mir viel Freude und in dem Moment erlebe ich den absoluten Flow.

Aber dann kommt kurze Zeit danach das Angebot ins Haus geflattert. Und auch wenn ich vorher kalkuliert habe und die Preise kannte, schleicht sich auf einmal eine  leichte Angst in mein Herz und ich bekomme Angst oder zumindest Respekt vor der eigenen Courage.

Gedanken wollen sich breit machen und die Zahlen schwirren in meinem Kopf.

Dann gibt es Zeiten in denen ich voller Zuversicht auf das schaue was schon läuft und dann wieder schleicht sich aufeinmal so ein Gedanke wie: "wie sollen wir das in der angesetzten Zeit schaffen?" in  meine Gehirnwindungen.

Ihr merkt das es ein ziemlich emotionales auf und ab ist. Wahrscheinlich wird dies auch in der kommenden Zeit so weitergehen.
Denn wir machen hier etwas nicht Alltägliches für uns, im Gegenteil ist es ein  Glaubensschritt.

Mit diesen Emotionen haben wir gerechnet, insofern sind wir nicht überrascht. Dennoch tut es gut aufeinmal aus Asien zu hören das es dort Frauen gibt die für uns beten.

Das ermutigt uns und schenkt Stabilität, denn Respekt vor der eigenen Courage darf man ja auch haben, nicht wahr? So zeigt es auch das wir uns unserer eigenen Begrenztheit, aber der Größe Gottes bewusst sind.

In diesem Sinne,
Ina